absurd.de

Absurdes aus aller Welt. Aphorismen, Aussprüche, Floskeln, Krempel.

Unzensiert zusammengetragen. Eintragungen bitte hier vornehmen!

 

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Anmerkung: Immer wieder fühlen sich gewisse Existenzen bemüßigt, diese Seite mit Inhalt zu füllen, weshalb sie aus allen Nähten platzt. Aus diesem Grund ist nun das Archiv um eine vierte Seite erweitert worden. Auch die derzeit aktuellen Beiträge von mehr oder weniger gewichtiger Bedeutung werden dereinst im Archiv enden, soviel ist sicher.

 

d

Es regnet, es regnet, es regnet seinen lauf - und wenn´s genug geregnet hat, dann hört´s auch wieder auf.

oder der hier:

Auf jeden Fall, auf alle Fälle - der Hund frist keine Gummibälle.

(Genauso absurd wie wahr!)

Lutz

d

Ich weiß, dass ich ich bin.
Aber ich weiß nicht, ob du du bist.
Weißt du, ob er er ist?

Mariusz Mroczek

s

Der Apfel fällt nicht weit vom Pferd.

Johannes Rövenstrunck

b

Die Absurdität, die Camus beschreibt, ist ein Gefühl vieler Menschen. Die Absurdität ist in erster Linie ein Gefühl. Ich bin seiner präzisen Sprache treu geblieben und halte es mit ihm, nicht in ihr festzubleiben... Es gilt den Versuch sich ihr zu widersetzen, ohne sie zu leugnen, und diese Schwierigkeit vollzieht sich meiner Meinung nach in der Kunst...

MelancolicAlcoholic

u

Diese Seite ist absurd.

yantit

s

Schkoftu ist ein absurdes Wesen. Es stirbt erst dann, wenn jeder Mensch erkennt, dass er absurd ist. Da die Menschheit aber nicht absurd ist, denkt sie, der Schkoftu wäre dumm und nicht absurd.
Deswegen wird Schkoftu nie sterben.

skabsurd

d

Die Schnur

Die dünne weiße Schnur der Dachbodenluke mit dazugehöriger runder Kugel zur Festigung des Griffes im Hause der Familie G, dessen Mauern offensichtlich Nazigold beherbergten, hatte bereits viele Betrunkene und Beharzte dazu aufgefordert, sie zu ziehen und somit die Grenze zum Dachboden zu überschreiten. Normalerweise waren nur wenige überhaupt noch imstande, dieser Aufforderung nachzukommen. Andere trauten sich nur unter Begleitung eines der Hausbes(i)etzer, diese Schranke zu übertreten, gaben sich aber meistens mit Geschichten darüber zufrieden. Dann gab es noch welche, die nur unter der Zuhilfenahme der medizinischen Wirkung einer Überdosierung von holländischer Exportware und internationaler Braukunst davon abgehalten werden konnten und stattdessen irgendwo im Hause er- und zusammenbrachen. Doch es gab einen, der auf die sirenenhaften Rufe der bezaubernden Schnur reinfiel. Völlig selbstlos und trunken von zahlreichen Mythen, die sich um ein williges, minderjähriges asiatisches Mädchen drehten, welches oben gefangen gehalten werden sollte, gab er der Schnur als Tribut seine wärmende Jacke. Eine Geste, so dachte er, für die man ihm in vielen Jahren sicherlich Lobpreisen würde. Kinder würden mit Laternen nachts um die Häuser ziehen, ihm zu Ehre Lieder singen und zahlreiche Pädophile anlocken. Vielleicht sogar war unter diesen Kindern ein williges minderjähriges asiatisches Mädchen. Und tatsächlich öffnete sich ihm zugunsten die Luke, so dachte er zumindest. "Preiset mich" waren seine Worte, die von einem hallenden Krachen förmlich zerbrochen wurden und unter der Verachtung seines ihm zurückgeworfenen Kleidungsstücks begraben wurden. Benommen am Boden liegend, richtete sich der Gepeinigte auf, gezeichnet mit einer Wunde an seiner Stirn. Seine zahlarmen Getreuen, Geisteskranke, die er um sich zu sammeln pflegte, eilten ihm zu Hilfe, doch weinerlich herumtorkelnd und den Sätzen: "Unparteischer, der Mann hat eine violette Ziege in der Tasche. Das Miststück hat mir vorhin die Brieftasche geklaut. Ich fordere eine Entscheidung!" auf den Lippen, zeigte er, dass Hilfe nicht erwünscht war. Aber diese war schon in Gestalt von wundheilenden, gefrorenen Gemüsearten bei ihm, die er mit der alten Geste der Ohnmacht an sich nahm. So wurde er nach alter polnischer Tradition der "Beseitigung von Unfallopfern auf der Autobahn" zu seiner eigenen Sicherheit mit vereinter Kraft in den nahen Wald geschmissen. In weiser Voraussicht begrub man ihn schon mal zur Hälfte. Sollte er wider Erwartung durchkommen, konnte er mit seinen freiliegenden Beinen die Erde von der oberen Hälfte seiner Körpers wieder freischaufeln und seinem Traum von der Legende der Zukunft erneut aufnehmen ... falls es ihm sein Neurologe erlauben und die Reha gut verlaufen würde.

Mariusz Mroczek

r

drusba drusba drusba, ist das absurd?

ab surd

b

Absurd ist nur das, von dem man denkt, dass es absurd ist.

Troy

r

Über die Absurdität des Absurden:

Absurdität ist in soweit absurd, dass es immer auf eine absurde Art und Weise eine gewisse, vielleicht absurde Form von "Absurdität" erhält. Hierbei muss man aber beachten, dass Absurdität in jeden Fall absurd ist, denn wenn man etwas Absurdes hat, welchem der Charakter des Absurden fehlt, so kann dies nicht mehr absurd seien.

Also: Absurd ergibt sich aus absurd.

Nico

u

(Nachdenken! fällt! Schwer,

Dauert!) also leicht.

mal wieder ein Andreas

s

Schwer ist, was leicht fällt! (Nachdenken! Dauert!)

Lucia Dingo

d

Essen ist der Mittler, um die Absurdität in Gang zu halten. Also selbst absurd. Alles ist auf irgendeine Weise belanglos. Aber die Erkenntnis, dass alles belanglos ist, ist belanglos.

b.

d Mein privates Testament.

Da ich in den Jahren des Kampfes glaubte, es nicht verantworten zu können, eine Ehe zu gründen, habe ich mich nunmehr vor Beendigung dieser irdischen Laufbahn entschlossen, jenes Mädchen zur Frau zu nehmen, das nach langen Jahren treuer Freundschaft aus freiem Willen in die schon fast belagerte Stadt hereinkam, um ihr Schicksal mit dem meinen zu teilen. Sie geht auf ihren Wunsch als meine Gattin mit mir in den Tod. Er wird uns das ersetzen, was meine Arbeit im Dienst meines Volkes uns beiden raubte.
Was ich besitze, gehört - soweit es überhaupt von Wert ist - der Partei. Sollte diese nicht mehr existieren, dem Staat, sollte auch der Staat vernichtet werden, ist eine weitere Entscheidung von mir nicht mehr notwendig.
Ich habe meine Gemälde in den von mir im Laufe der Jahre angekauften Sammlungen niemals für private Zwecke, sondern stets nur für den Ausbau einer Galerie in meiner Heimatstadt Linz a. d. Donau gesammelt.
Dass dieses Vermächtnis vollzogen wird, wäre mein herzlichster Wunsch. Zum Testamentsvollstrecker ernenne ich meinen treuesten Parteigenossen Martin Bormann.
Es ist ihm gestattet, alles das, was persönlichen Erinnerungswert besitzt, oder zur Erhaltung eines kleinen bürgerlichen Lebens
notwendig ist, meinen Geschwistern abzutrennen, [...]
Es ist unser Wille, sofort an der Stelle verbrannt zu werden, an der ich den größten Teil meiner täglichen Arbeit im Laufe eines zwölfjährigen Dienstes an meinem Volke geleistet habe.

Gegeben zu Berlin, den 29. April 1945, 4.00 Uhr
gefunden und für absurd befunden von einem Max
a

Mal ohne Verkünstelung und Bedeutung: Muss in einem Szenario, in dem woher wohin und warum unbekannt sind, nicht zwangsläufig alles absurd sein, weil gekünsteltes System? Oder wo ist die Grenze? Ist "essen" noch nicht absurd, weil klar Schlüssel-Schloss und "arbeiten" in den meisten Fällen schon klar absurd, weil Schlüssel-Mittler-Schloss. Sind alle Mittler absurd? Und wie ist das, wenn es 2 Spiele gibt? Erstens leben nach den Bedürfnissen ...

Michael Schott

r

sehr interessant

margherita regè

b Nur weil du es nicht hast, heißt das nicht, dass keiner es nicht hat. (Hein der Holländer)

Christoph Mülligann

u

"Müssen und nicht dürfen" ist genauso unangenehm wie "wollen und nicht können".

mal wieder ein andreas

a

Wer morgens nichts will und mittags nichts kriegt, der hat abends immer noch Hunger.

Johnny Rotten
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Gott liebt die Käfer.

susi

s

Das ist mir zu absurd.

Friedrich

r

Die Absurden haben einen neuen Auftrag! Bitte nach erfolgreichem Erledigen im Headquarter melden! Nummer 1 und Nummer 2.

Gralf Renken

d

Absurd: Ich versuche zurzeit erfolgreich mit dem rauchen aufzuhören - bin total nervös, weil ich Lust habe, Lust auf eine Zigarette zu haben, es mir aber nicht gelingt?! Ist das nicht absurd?

Zue

b

Ich weiß, dass ich nichts weiß - doch damit widerspreche ich mir selbst, denn ich weiß ja etwas - nämlich dass ich nichts weiß -
doch wie kann ich das wissen, wo ich doch nichts weiß?

Freundin von einem Andreas

b

Ich habe einem Star geschrieben. Denn ich wollte Kinder kriegen. Neulich hat mich ein alter Mann angerempelt. Ich habe mich ihm daraufhin unter der Absicht einer aggressiven Disputanbahnung genähert. Es kam zum Eklat, in dessen Verlauf ich ihm an den Kopf warf: "Lutsch mir doch den Schwanz!" Seine Worte darauf Marmorstatuen. Bin übrigens eine Frau. Sag' ich jetzt immer. Meine Lieblingsbeleidigung! Gruß, Simone, 24 Jahre alt

Lucia Dingo

r

sub ard

bj

b

absurd:drusba

name bitte

b

Als ich einmal in der Wüste im Meer nach Flaschen flog, sah ich etwas Bitteres. Es war ein Schild, das hinter dem Zaun auf mich wartete. Wie schon gesagt, als ich dann in der Stadt nach Birnen lächelte, war es zu spät. O nein, Frikadellen, es sind Frikadellen, ganz eklige Zementsäcke. Dies machte mir zu schaffen. Nein. Komma. Iss endlich deinen Neid auf, sonst stürzt deine Hose den Bach nach hinten. Das kann doch gar nicht sein, dass sie mich für so bescheiden hielt. Sie muss mich doch für sich selbst halten, wenn sie das nicht will. Außerdem ist es immer wieder bemerkenswert zu glauben, dass die Blätter und die Stämme nach draußen in diese Gummizelle rein wollen. Sie wollen, dass sich das Essen selbst übergibt und mit dem Fleisch das Brot in dem Haus nach Blüte und Eifersucht bläst, sonst ist das Volk der Freigläubigen ins Straße getaucht.
Das Brösti wür shkoftu. Desputisker grü deti frejsta rüschtü fresti glavtuska, ageschboooooooo nw nw nwwwwwwwwww wüüüüüüüüf ei bö ö tü d h erstö fri glüm glüm glüm
flööö gtaste
achramas
sde drü
SCHKOFTU!!!!!!!!!

skabsurd

a

Absurdität ist normal, dennoch absurd an dem Wort Absurdität ist, dass absurd absurd ist!!!

Matthias Reuber

d

Das Reh springt hoch, das Reh springt weit! Wieso auch nicht? Es hat ja Zeit!

Des Schalles Gerauch

a

Dass unser kognitiv benachteiligter Freund George W. Bush im November doch tatsächlich wieder gewählt wurde, obwohl seine grenzenlose Inkompetenz nach den ersten vier Jahren sowas von offensichtlich geworden ist...

mephisto

b

Du bist die Anwesendheit der Abwesendheit der Anwesendheit und die Abwesendheit der Anwesendheit der Abwesendheit...

taro.tao

s

Die Realität ist auf die Wirklichkeit nicht vorbereitet.

Robin

s

Nein, Du bist dann nicht Absurd, sondern sitt.
Absurd ist nämlich Alexander Fluehmann.

Andreas

b

Hab ich gegessen, bin ich satt.
Hab ich getrunken bin ich ...
Absurd?

Andrea

b

"Mein Name ist Lang."
"Meiner nicht. Ich heiße Lang."

Andreas

b

Ich bin verliebt in Vanessa, und das ist echt absurd, und das mag ich. Ist es absurd, etwas Absurdes zu mögen?

BOMMMEL

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Absurd. Name einer unterirdisch schlechten, thüringischen Naziprollrock- Band, die sich selbst für heidnischen Black Metal hält.

Hellsinger

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gezielter Einsatz von Streubomben

Blacky Black

b

"Mein Sprachgefühl ist mir völlig abhanden gekommen!", bedauerte Reinhord Ockelbrück, seines Zeichens ein großartiger Schriftsteller. Zumindest war er das einmal. Nachdem seine Villa und der dazugehörige Prachtgarten vom Staat beschlagnahmt worden sind, hatte sich in seinem Leben einiges verändert. Beispielsweise war es ihm nicht mehr möglich, in einem Bett zu schlafen oder feste Nahrung zu sich zu nehmen. Unter derart erbärmlichen Lebensbedingungen war es natürlich kein Wunder, dass Ockelbrücks literarische Fähigkeiten nachließen. Sein letztes Werk, "Zumindestens seid gestern seit ihr! - ein Personendossier", kam bei den Lesern nicht an. "Der Tod der Sprache", "Ein verbaler Holocaust" und "Suppengrün" sind nur einige der Überschriften, die über den harten und spottenden Kritiken zu diesem Buch prangten. Aber Ockelbrück ließ sich nicht davon beeindrucken und produzierte eine Schreckensschrift nach der anderen. Eben diese letzten Bücher verbannten Ockelbrück vollends aus dem Kreis der angesehenen Schriftsteller. Nach den bedrückenden Ereignissen der letzen Jahre beschloss er, sich das Leben zu nehmen. Wie vieles in seinem Leben scheiterte auch dieses Vorhaben. Das Seil war zu spröde, die Klingen zu stumpf und die Tabletten nur Placebos.

Deswegen fordert Sie die "Deutsche Literatenvereinigung" dazu auf, Herrn Ockelbrück behilflich zu sein und ihn dabei zu unterstützen, seine sprachlichen Fähigkeiten wieder aufzubauen.

Danke.

Markje Findrickstedt
Präsident der DL e.V

Alle Namen dieses Textes sind fiktiv und existieren ausschließlich in meiner Nebenschöpfung.

Ölturm Dschordsch

s

Trotz einiger Mängel konnte der gläserne Ford an den Start gehen und am Rennen teilnehmen. Es ging darum, den abgesteckten Parcours möglichst langsam und rückwärts zu umrunden.  Absolutes Highlight der Strecke war eine Steilkurve, welche jedoch aufgrund einer Krötenwanderung nicht durchfahren werden durfte. Das gesamte Teilnehmerfeld hatte diese Kurve zu umgehen. Lösung des Problems war ein Schleichweg durch den angrenzenden Fichten- und Nadelwald. Hier konnten die Motorräder mit Allradantrieb ihren Vorteil ausspielen. Durch ihre geringe Breite und die gute Traktion hatten sie weder Schwierigkeiten mit dem vom letztnächtlichen Regen aufgeweichten Boden, noch mit den durch die geringen Abstände der Bäume untereinander entstehenden Lücken.

Dem Ford allerdings wurde seine gläserne Karosserie zum Verhängnis. Zwei auf einem Kiefernast sitzende Uhus fanden Freude daran, kleine Steinchen und Tannenzapfen herunterfallen zu lassen. Der Ford wurde von einigen dieser Objekte getroffen und erhielt einige Sprünge in seiner Karosserie, wodurch das Sichtfeld des Fahrers stark eingeschränkt war.

Dies war der Grund, weshalb eine den Weg passierende Schildkröte übersehen wurde, der Ford mit ihr kollidierte und an ihr zerschellte.

Delmaster

r

Absurd ist, daß in den langen Jahren der Menschheitsgeschichte die Frauen immer noch nicht gelernt haben, nach erolgreicher Benutzung der Toilette die Klobrille wieder hochzuklappen ... Ich mein'... kann doch nicht so schwer sein!

Cloud!

b

Wo sind die Bilder?

Gecko

d

Mein Leben

Diana Zimmer

s

Ich bin heute zu einem Arzt gegangen. Dort habe ich gegen Geld zwei Zettel bekommen. Der kleine war für mich, der große nicht. Dann bin ich zu einem anderen Arzt gegangen. Dem habe ich den großen Zettel gegeben. Dafür habe ich wieder einen kleinen Zettel bekommen. Mit dem bin ich dann zum Apotheker. Dem hab ich dann den kleinen Zettel gegeben, den ich für den großen Zettel bekommen habe. Und Geld hab ich ihm auch gegeben. Dafür hat er mir eine kleine Schachtel überreicht, etwas auf den kleinen Zettel geschrieben und mir den auch wieder gegeben. Dann wollte er mir noch Geld wiedergeben, aber es hat nicht gereicht. Jetzt sitze ich hier, mit zwei kleinen Zetteln und einer kleinen Schachtel. Soviel Geben und Nehmen. Nur damit ich kein Leben mehr geben kann. Jedenfalls im Moment.

silentgreen

s

im gartEn sich der Stuhl gabelt..

palmer

a

Steevie Wonder definiert "absurd" neu:
Absurd ist es, Kekse mit Krümeln zu vergleichen.

Jan Daas

a

Der Sänger der NSBM-Kapelle "Absurd" wurde mit 17 Jahren Alter zum Mörder. Er hetzte Sandro Bayer durch einen Wald, um ihn anschließend zu erhängen. Die Motive waren politisch und (anti-) religiös.

Hendrik Möbius

b

Für alle Freunde des Absurden:
Radio Absurdistan ist auf 105,4 MHZ RadioAktiv im Raum Mannheim Heidelberg immer Sonntags um 2100 zu hören. Live Stream unter www.radioaktiv.org

Karsten

b

Absurd ist nur dann etwas, wenn man im falschen Moment eine richtige Falschaussage sagt !!!

Anti-Pathie

s

Der Punkt .

Der Buske

r

Als ich gestern Abend nach unten ging um einem Kumpel die Tür zu öffnen, bemerkte ich, dass ich meinen Schlüssel in meinem Zimmer hatte liegen lassen. Also rannte ich wieder die Treppen nach oben um ihn zu holen. In meinem Zimmer angekommen hörte ich einen lauten Schlag. Ich lief zurück in den Flur und sah meinen Bruder, der mich etwas ratlos ansah. Der Trottel war gegen die offene Flurtür gelaufen. Und das um 2.30 Uhr ... so ein Depp!

Der Buske

a

absurdum i lumimal

absurdum

s

Absurdität ist so absurd wie die Absurdität der Minialiens die sich als das absurde Volk der Absurder oder sich einfach nur gegen die absurden Zahlen der Goroaliens auflehnen. *grinzz*

Psychoalien

s

Ziemlich absurd finde ich den Einzelwettkampf beim Synchron-Schwimmen.

wieder einer dieser andreasse

b

"Wie schreibt man 'Portmone'?"
"Wie 'Handball', nur mit anderen Buchstaben."

wieder ein Andreas

s

Kommt ein Mann vor die Tür und trifft einen Keks.

DerNettePenner

d

Schöne Seite, das hier. Meinen absurden Beitrag findet Ihr hier:
www.hanspaetsch.de
Unter "Wärmendes Für die Ohren" bitte das Stück "Penny Pennsylvania" anhören.

Andreas Baier

a

Steigerung von Substantiven:
Urlaub, Urlauber, am Meer

ein Andreas

u

Ich bin Deutscher Meister im Rollstuhlwasserball !!!

loonysisterfreenet.de

s

Ich fände es absurd, wenn man alle Tiere eines Zoos von einer Klippe werfen würde. Denn Elefanten können vielleicht nicht schwimmen. Aber wenn der Meeresgrund voller Tiere wäre, fände ich das auch nicht so schön.

knechto

a

Schnaps

Kapitel 1

Die harte Schildkröte war jetzt schon eine halbe Stunde vor dem Zug. Doch nichts regte sich. Der kühle Wind der Bise, der dem öden Plätzchen den letzten Reiz gab, wehte durch das Tal.

Der Panzer der Schildkröte hatte sich in dieser Stunde, ohne dass diese es gemerkt hätte, an den blauen Zugwaggon angefroren, sodass sie keine Möglichkeit hatte ihrem Tod zu entrinnen. Die Kröte kratzte langsam ab.

Doch plötzlich dümpelte ein Besoffener (jaja, es war Alfred) an ihr vorbei und stolperte über eine Kriegsleiche. Dies war schlimm. Denn die kleine Benjamine bemerkte, durch ihr wahnsinniges Gehör die unsteten Geräusche des bestimmbaren Bären. Sie eilte in ihrem Auto durch das Tal, um den Besoffenen Alfred zu plätten. Dies gelang ihr auch. Aber Oh Schreck!

Der bestimmbare Bär war zur Besinnung gekommen. Sofort verwandelte er sich in einen unbestimmbaren Bären. Dies jedoch gefiel der Benjamine gar nicht. Im Gegenteil, es missfiel ihr sogar. So holte sie aus dem frischlakierten Auto ihr Maschinengewehr heraus, erschoss den höhnisch lachenden Eisvogel im Geäst und knallte den Bären nieder.

Mit einem schiefen Grinsen setzte sich das kleine Mädchen in ihr blaues Auto und raste davon.



Kapitel 2

Der rostende Wagon stand noch immer an seinem Platz. Die karge Landschaft, spärlich bewachsen mit einigen verschneiten Kakteen und Palmen, umsäumte das Grab der Schildkröte Grüdel. Niemand hatte erbarmen mit dem armen, kleinen, verlassenen Krötchen, dass vor sich hin vegetierte wie die Soldaten im 1.WK.

Olga, die Russin, war auch des Wegs. Fast überfahren von einem hämisch lachenden Mädchen (ihr Gelächter widerschallte noch eine Weile im nun von Wolken vergangenen Tal), begab sie sich zum Eisenbahnwagon, um sich ein bisschen aufzuwärmen.

Als sie aber das arme Grüdel sah, wie es jammerte und gequält zu ihr hinaufsah, packte Olga das nackte Grauen. Laut quietschen vor Angst und mit verkrampften Halsmuskeln stieb sie davon.

„Flieh! Flieh!“ rief die Schildkröte. Aber die olle Olga kam nie mehr zurück.

Langsam jedoch fing es Grüdel an zu gefallen, sterbend an einem Eisenbahnwagon zu kleben. Schon bald fing sie an zu lauthals zu singen, zu komponieren und probierte zweistimmig „frère jacob“ zu singen. Da sie aber kein Französisch konnte scheiterte ihr vorhaben. Von nun an war ihr Tod gewiss.


Kapitel 3

„Du Alfred, was liegst du da so rum?“


Kapitel 4

Zwei schlecht angezogene Zigeuner waren erschienen. Ein dickes, auf ihre Stirn genähtes Abzeichen, kennzeichnete ihre Abstammung. Sie waren es. Die Horde der Apisoliten! Ihr auftauchen verhieß nichts gutes für die zwei dicken Freunde Alfred, der am Boden, und Grüdel, der am Eisenbahnwagon festgefroren war. Sie hatten auch reichlich Alkohol mitgebracht, welches sie langsam über die zwei leerten. In der weiten Einöde flogen nur einige Aprikosen durch die Luft.

Kaum hatten sie geendigt, waren sie auch schon platt. Das Mädchen schlug wieder zu.

Grüdel und Alfred brannten. Ihr Tod war unausweichlich und sie litten größte Qualen.


Kapitel 5

Olga hatte aber, obwohl sie geschworen hatte, nie wieder zu kommen, doch wieder eine Sehnsucht nach der alten, verschimmelnden Kröte gepackt. Eilends rannte sie aus ihrem Versteck in den Bergen den ganzen Hang hinunter, wobei sie stolperte und sich einige Knochen brach, bis sie unten angelangt war, bei ihrer geliebten Grüdel. Blut lief ihr aus den Knien, welches sich aber in sekundenschnelle zu Eis verwandelte, sodass sie am Boden festfror. Ihr Tod war nunmehr unausweichlich.


Kapitel 6

Die Zigeuner, die dies schöne Spektakel erleben konnten, da, wenn auch platt, ihre Augen nicht geschädigt waren. Doch auch ihr Tod war gewiss.


Kapitel 7

Ein immer lauter werdendes Brummen erhellte die Luft. Zwei Lichter rauschten mit dumpfen Getös durch die Dunkelheit. Es war das Mädchen.

Den Bären zurechtrückend steckte sie die paar gefrorenen Körper in Brand, setzte sich und grillte sich ein Paar Schweinchen, die sie im verwunschenen Öl-Tümpel fand.

Doch Gerechtigkeit musste gewaltet werden! Die gute Fee, die (ganz unrechtmäßig) den Teufel in dem Mädchen sah, rief Zeus an, den Gott der Meere, dass doch diese garstige Ausgeburt der Hölle mit einem schlichten Gottseibeiuns darniederfegete.

Und der gute, barmherzige Zeus tat, was erbittet. Er ließ ein kleines clauswitz’sches Krieglein über das Tal fegen, sodass Gut und Recht über die Welt floss. Des Mädchens Tod war unbestreitbar. Und Zeus verschloss die Himmelstür, denn auch er hatte nun Physik beim Plöss.

Da fiel der guten Fee ein, dass sie noch das Abendessen kochen müsse und ließ den Leichenhaufen neben dem Wagon in der düsteren Atmosphäre der Nacht, die über das bläuliche Tal fiel.

Alle Starben. Die gute Fee starb intellektuell, als sie behauptete, Gott verbrenne seine Tannen auf der Sonne (denn es war ja Zeus und nicht Gott), Zeus starb als er eine Physikaufgabe zu lösen versuchte, bei der der Plöss strikte vor Missbrauch gewarnt hatte (da sind sie erschossen!)


Coninuatio

Ein Chiropraktiker kam am nächsten Tag durch das Tal und entdeckte das, was ihn heute zu einem der renommiertesten Künstler der Welt macht. Mit einem Topf Bastelleim und einer gewissen Handfertigkeit schuf er sein Meisterwerk.

„Der schräge Krötenkopf des schiefen Mädchens“ ist noch bis am 12. März im Kunstmuseum zu Bern zu besichtigen.
 

Kronos
(dezanets@netscape.net)

u

Ich hab hier noch einen Ausschnitt aus dem Buch "Die abominable Geschichte des Mervin Friedrichsen" (Kapitel 2):

 

II. Das Gehör kommt nie beritten

Wie üblich, wie es sich zu so morgiger Zeit gehörte, wachte Otto auf. Gähnend widersetzte er sich dem inneren Schweinehund, indem er ihn an einen Pfahl band und ein paar mal hieb (mit einem Holzhammer), streckte sich und setzte sich ächzend in Morgans Bett auf. Fast stolperte er über die Katze, die Faust lesend am Boden lag, öffnete das Fenster, sodass das Zimmer, in dem Otto geschlafen, in feurigen Schein gehüllt wurde, dass alle metall’nen Gegenstände aufblitzten: Gewehre, Krückstöcke, Korkenzieher, Goldzähne und, nicht zu vergessen, die Metallplatte in Ottos Schädel, die er sich im rottamanischen Krieg zugezogen hatte.

Die grüngelbgestreifte Katze, die sich über sein rüpelhaftes Benehmen fauchend beschwerte, kletterte in eiligen Krallenzügen (blutende Furchen im Leibe des Ottos hinterlassend) an seinem Körper hinauf und biss sich zuletzt an seinem Hinterkopf fest.

Da geriet Otto in Panik. Wild versuchte er mit heftigen Kopfbewegungen in alle Richtungen das Felin loszuwerden, dieses jedoch hielt sich tapfer an seinem Haupte fest. Ottos Gesicht verdunkelte sich zusehends, bis es dunkelrot zu glühen anfing und allmählich Dampfwolken den Raum zu verdunkeln und die feurigen Sonnenstrahlen zu verdrängen begannen, dass stickige, gelblich anmutende Gasschwaden sich nach und nach mit den Dampf vermischten.

In einem lauten Knall platzte Ottos Kragen (und flog fröhlich jauchzend davon). Er packte mit seiner muskulösen, behaarten Hand die Katze, riss sie sich vom Kopf, wobei sich die Metallplatte, in die sich die Katze verkrallt hatte, mitlöste. Wutentbrannt spannte der Bulgar’ die Katz’ zwischen Tür und Bett’, spielte ein Sonnet, ermittelte mit einigen Gewichten und Maßstäben die Gravitationskonstante bis auf die vierte Nachkommastelle genau und löste zuletzt die Katze aus ihrer misslichen Lage, um sie um den Schweinehund zu wickeln, damit er nicht kalt bekäme.

Genüsslich und glücklich brummend konnte sich Otto der Bulgar nun zum Frühstück begeben, zum mit zahlreichen Squisitäten belegten Tisch (gedörrte Flugmandarinchen, in Essig gelegte kolemanische Malediven, zitronensüße Hyänenbeinchen, geröstete Kanapés mit frühlingsduftenden Poltronen, u. v. m.).
 

Kronos
(dezanets@netscape.net)

a

hier ein gedicht, dass ich mentaler fluktuation schrieb:

Warum sind die Hühner losgefahren?
Sie waren wohl gewachsen
wie hatten sie es erfahren
noch kaum Erwachsen

Abgebracht hätten die Hennen
ein bekömmliches Süppchen
warum mussten sie rennen?
arme kleine Püppchen

War es das warzige Schwein
das mit den rosa Runzeln
als es in Messers Pein
anfing zu schmunzeln?

Oder etwa der Knecht
mit der stählernen Mistgabel
er besaß kein Recht
auszuplaudern der Geschichte Nabel

Doch das geschwungene Pferd
das mir zu Lebzeit diente
liegt jetzt auf dem Herd
brutzelt dahin mit Wein und Hirse

Frühmorgens dünkt es mich
hätt’ ich wahrlich gehört
ein eigenartiges Düftchen mir entwich
hat dies die Hühner gestört?

Des Nachbars blauer Sohn
aufgrund des Gendefekts
mir entgegentritt mit viel Hohn
ist meiner höchst Suspekt

Deshalb holt’ ich hervor
mein Flobert aus der Kammer
erschoss den farb’gen Tor
und hieb noch drauf mit dem Hammer

Dies jedoch erzürnt’ den Vater
der in den Traktor sich setzte
er ward für mich zu einer Marter
als er durch die Felder flitzte

Meinereiner gut gewappnet
setzt’ mich auch in Traktors Sitz
schön mit Spaten aufgesattelt
und der Gabel, schon gespitzt

In brumendem Getös an mir vorbei
rauschte Herr von Sauerbrei
Bleifuss war des Mannes Gedank’
als er im tiefen See versank

So ward der Streit schön gelöst
nur eine war noch krieg’risch scharf
nur die Mutter ganz nervös
Nudelhölzer nach mir warf

Nach kurzer Zeit jedoch ihr schwanden
die Hölzer in dem Schrank
mit dem Gedank’ der Raserei
auch sie im See versank

Da wusst ich auch wo die Hennen
sich erbärmlich verkrochen
sie hielten ein Traktor-Rennen
so dass alle in den See hineinblochten

Kronos

(dezanets@netscape.net)

a

butt ist nazi hat kein geld!
indisch, er bekocht die welt.
dank döner wird sie schöner!
hindu! kusch! kikeriki, miau, wuff
mit viel schaf?!
leber wurst als käse,
aff aff aff!
stöffien, tippien, ciaodien, türs

joerbat

a

Absurd ist es: hier einen Text zu schreiben, aber mit meiner Nachbarin habe ich seit Wochen nicht mehr gesprochen. oder in einer Rüstungsfabrik Panzer zu bauen und am Sonntag in der Kirche für den frieden zu beten.

ralph

(ortmueller-ralph@gmx.de)

s

das absurde absurbiert bier.
und das ist noch nicht alles...

gruner

u

Absurd, aber wahr:
Am nihilistischsten sind wohl die Nihilisten, welche den Nihilismus negieren.

Julius

a

Anweisung an Sisyphos

So heißt ein Gedicht von Hans Magnus Enzensberger. Das ist ganz wunderbar, darf aber nicht so einfach auf einer Webseite zitiert werden, weil es ja ein Urheberrecht gibt.

Aus diesem Grund sei die Lektüre des Gedichtbandes "Verteidigung der Wölfe" anempfohlen, in dem das Gedicht abgedruckt ist. Kostet auch nicht die Welt.

friendoftheearth@gmx.de zitiert Hans Magnus Enzensberger

d

(warum) ist 1 1

charlotte (clebowsky@gmx.de)

d

APSURT gefällt mir besser; die nächste Rechtschreibreform wird es ohnehin richten!

Erik Karl

s

Alkohol ist absurd!

*@absturz.org

s

Ihr wollt Absurdes lesen/schreiben? Besucht mal http://www.faltland.ch.

lapetite@faltland.ch

u

Die absurdesten Gedanken bekommen am meisten Nahrung, so dass der absurd Denkende am Ende sogar noch daran glaubt was er denkt. Das ist es, was einen Menschen verrückt machen kann...

Florian

s

ab und surd komm ich mir selbst absurd vor

Ralf Retzler

a

wenn feuer und eis zu einer einheit zerschmilzt, wenn sich licht mit schatten vereint, dann werden wir fühlen was wir fühlten, als wir frei waren....

Thomas

b

mein problem ist semantisch und syntaktisch einfach zu fassen, und doch hat es grössere auswirkungen als eure absurden texte (dieser frintrop scheint jemand zu sein, der front, seine gedanken seien etwas besonderes, wenn nicht das geheimnis schlechthin)

 

es gibt viele solipsisten, und als solche sehe ich euch, doch in wahrheit seit nicht ihr die wunder unserer gemeinsamen existenz sondern vielmehr die bodenständigen und wie ihr es wohl gerne hättet die einfachen menschen.


ich bin ein alltäglicher mensch mit normalen problemen, und das
macht meine probleme ernsthaft. wie steht es um euch

hakan karaca

s

Die Unbeschreiblichkeit des Absurden

Gestern sprach ich mit gescheiten
Menschen über Dinge
die zu klären in der weiten
Tiefe nie gelinge.

Beispielsweise das Absurde
jeder Deutung ferngeblieben
wird nicht, kann nicht, wurde
auch noch nie beschrieben.

Denn dies sei ja g'rad' sein Wesen
sich der Klärung zu entziehen
Die Versuche: reine Thesen
schwacher Theorie entliehen.

Allenfalls ließ es sich zeigen.
und selbst Denkgerüsterschaffer
wie die Philosophen neigen
hier zum Mittel der Metapher.

So die These, doch "Moment"
warf ich schüchtern ein:
Wenn man dies "absurd" schon nennt
kann's nicht unbeschrieben sein.

Über Brillenränder milde
erst geblinzelt, dann geknurrt:
"Du bist wohl nicht ganz im Bilde
lieber Freund: das ist absurd."

Harry Boldt

s

wenn die blackbox eines flugzeugs unkaputtbar ist, warum bauen die dann nicht das ganze flugzeug aus dem material?

nobuddy

d

was glaubt ihr wohl, wie man sich fühlt, wenn man im 1. stock wohnt, zur wohnung aber mit dem aufzug nach UNTEN fährt!

Dirk B.

a

Das schlägt dem Faß den Boden aus.

Max

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Hm? ... Ach so! ... Ne? Was? ... wie? ...ja, Warum denn nur? ach? ... so ist das also? nee! ... ornaWAS? ... nee! Ich doch nich! Das ist vollkommen.... was? achso!.... nene,... hä? ....Schon gut .... Tschüß!

Oliver Hawke

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Basketball WM in USA. Mitten in der Nacht die Begegnung: Deutscheland gegen Amiland.

Die ARD überträgt live!!!

Das Spiel rasend schnell, "sensationell" wie der ebenfalls sehr schnelle Kommentator meint. "The German Wonder" - Dörk Nowitzky! Alle spielen super, doch die atemberaubendste Performance kommt vom Kommentator. Der Typ ist Adlerauge in Person. Er sieht alles, kennt jeden und brilliert mit hellseherischen Fähigkeiten. Bei jedem Dreipunktewurf erkennt dieses Genie, dieser Seher, im Ansatz, ob das Ding sitzt! Ich bin von ihm und dem Spiel restlos begeistert. Ich erfahre, "daß Deutschland, historisch gesehen, vermutlich zum ersten Mal gegen ein aus NBA-Profis bestehendes Basketballteam, das die USA vertritt, in Führung geht." Yes, ich spüre den Atem der Geschichte, bin hellwach, voll dabei, als es passiert. Der Schnellsprecher interpretiert irgendein Geschehen völlig falsch. Aus meiner Sicht sein erster gravierender Fehler. Ich meine: ich bin Fußballfan und muß mich gezwungenermaßen über H. Fassbender und neuerdings Beckmann ärgern, was bedeutet da schon ein Fehler.

Aber absurderweise wird mir aufgrund dieses Fehlers deutlich: Das Bild hat ein "Delay", kommt später in meinem Wohnzimmer an als der Ton! Der Typ ist gar kein Genie. Von wegen Adlerauge! Das Bild kommt schlicht geschätzte 1,5 - 2,5 Sekunden später als der Kommentar. Die Amis stellen die Verhältnisse wieder klar, gehen in deutliche Führung. Am Ende haben sie vermutlich wie erwartet gewonnen. Ich habe davon nichts mehr mitgekriegt, denn ich schlief erschöpft ein. Gnadenlos der Illusion beraubt, den weltbesten TV Sportkommentator live erlebt zu haben. In der Nacht träume ich, wie die Stimme des Kommentators ein Gesicht bekommt und mir aus einer Bierwerbung zuprostet. Und ich denke: Wow, außer mir hat keiner was von dem "Delay" mitkommen.

Die wahre Identität der Schreiber kann in keinem Fall gewährleistet werden. (Identität ist ja bekanntlich nichts als eine geistig verarmte multiple Persönlichkeit.)