absurd.de

Absurdes aus aller Welt. Aphorismen, Aussprüche, Floskeln, Krempel.

Unzensiert zusammengetragen. Eintragungen bitte hier vornehmen!

 

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Anmerkung: Dies ist nun also schon die vierte Seite voller Mitteilungen, die irgendwer irgendwann an den Absurd-Master geschickt hat. Handelt es sich um einen Sprachfriedhof oder um intellektuelles Hintergrundgemurmel? Wer weiß?

 

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Unruhig bewegten sich seine Augen von links oben nach rechts unten. Er hatte das gesamte Gebiet im Blick, aber er konnte keine Auffälligkeiten vernehmen.

Nur das leise Zischern einer Amsel störte dieses Stilleben. Gekonnt griff sie Dschordsch aus der Luft und machte ihr den Garaus. Ja, der Cowboy war schon ein harter Bursche, der es mit allen aufnehmen konnte.

Nach diesem wohlschmeckenden Intermezzo (jawohl, Amseln sind sehr köstlich). ritt der Ölturm ein Stück weiter in Richtung Kaktus. Diese Art von Pflanzen hatte ihm schon öfter geholfen, wie damals im Krieg zwischen Griechenland und der Terrorelite des 1.FC Kaiserslautern. Seite an Seite hatte er mit den Kakteen gekämpft und die Übermacht endgültig zerschmettert. Aber das war bereits Jahre her. Es war eine andere Zeit mit anderen Gefahren.

Der Kaktus begrüßte Dschordsch mit einem Schweigen. natürlich konnte er diese Geheimsprache der Kakteen verstehen. Der Feind war also diesen Weg gegangen und hatte sich in Richtung Berge verzogen. So ein Feigling. Die wichtigste Information ließ der Kaktus beinahe beiläufig verlauten. Er erwähnte nämlich, dass der Platzhalter einen Anzug aus Reflektoren trug, damit er von vorüber fahrenden Autos nicht erwischt werden konnte.

Nun war alles klar. Der Cowboy hatte dieses seltsame, höchst ungewöhnlich wirkende Licht schon Tage zuvor am Horizont gesehen, sich dabei aber nichts gedacht. Er dachte, dass es sich dabei um eine intakte Antilopenfamilie handelte, die fröhlich ihrem alltäglichen Treiben nachging, aber es war ganz anders.

Mit diesem neuen Wissen machte sich Dschordsch auf und davon, aber nicht ohne dem Kaktus vorher mit wilden Gesten und einem bezaubernden Lächeln in den Ohren verabschiedet zu haben.

Aufgrund der Dunkelheit verlangsamte Dschordsch aber bald sein überhöhtes Tempo und überlegte sich, ob es nicht vielleicht besser wäre, ein Nachtlager aufzuschlagen. Lässig ließ er sich von seinem Satteltier fallen und zauberte sich eine kleine Oase der Erholung. Sein portables Wasserbett sollte ihm auch diese Nacht wieder gute Dienste als Schlafplatz erweisen. Schnell noch den Schlafanzug umgeschlagen und schon konnte es aufgehen ins Land der Träume.

Aber diese Nacht träumte der Cowboy nicht.

 

odawas odawas okarass nass
(vermutlich ein Psyeudonym)
 

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Ich fände es absurd, wenn man alle Tiere eines Zoos von einer Klippe werfen würde. Denn Elefanten können vielleicht nicht schwimmen. Aber wenn der Meeresgrund voller Tiere wäre, fände ich das auch nicht so schön.

knechto

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Schnaps

Kapitel 1

Die harte Schildkröte war jetzt schon eine halbe Stunde vor dem Zug. Doch nichts regte sich. Der kühle Wind der Bise, der dem öden Plätzchen den letzten Reiz gab, wehte durch das Tal.

Der Panzer der Schildkröte hatte sich in dieser Stunde, ohne dass diese es gemerkt hätte, an den blauen Zugwaggon angefroren, sodass sie keine Möglichkeit hatte ihrem Tod zu entrinnen. Die Kröte kratzte langsam ab.

Doch plötzlich dümpelte ein Besoffener (jaja, es war Alfred) an ihr vorbei und stolperte über eine Kriegsleiche. Dies war schlimm. Denn die kleine Benjamine bemerkte, durch ihr wahnsinniges Gehör die unsteten Geräusche des bestimmbaren Bären. Sie eilte in ihrem Auto durch das Tal, um den Besoffenen Alfred zu plätten. Dies gelang ihr auch. Aber Oh Schreck!

Der bestimmbare Bär war zur Besinnung gekommen. Sofort verwandelte er sich in einen unbestimmbaren Bären. Dies jedoch gefiel der Benjamine gar nicht. Im Gegenteil, es missfiel ihr sogar. So holte sie aus dem frischlakierten Auto ihr Maschinengewehr heraus, erschoss den höhnisch lachenden Eisvogel im Geäst und knallte den Bären nieder.

Mit einem schiefen Grinsen setzte sich das kleine Mädchen in ihr blaues Auto und raste davon.



Kapitel 2

Der rostende Wagon stand noch immer an seinem Platz. Die karge Landschaft, spärlich bewachsen mit einigen verschneiten Kakteen und Palmen, umsäumte das Grab der Schildkröte Grüdel. Niemand hatte erbarmen mit dem armen, kleinen, verlassenen Krötchen, dass vor sich hin vegetierte wie die Soldaten im 1.WK.

Olga, die Russin, war auch des Wegs. Fast überfahren von einem hämisch lachenden Mädchen (ihr Gelächter widerschallte noch eine Weile im nun von Wolken vergangenen Tal), begab sie sich zum Eisenbahnwagon, um sich ein bisschen aufzuwärmen.

Als sie aber das arme Grüdel sah, wie es jammerte und gequält zu ihr hinaufsah, packte Olga das nackte Grauen. Laut quietschen vor Angst und mit verkrampften Halsmuskeln stieb sie davon.

„Flieh! Flieh!“ rief die Schildkröte. Aber die olle Olga kam nie mehr zurück.

Langsam jedoch fing es Grüdel an zu gefallen, sterbend an einem Eisenbahnwagon zu kleben. Schon bald fing sie an zu lauthals zu singen, zu komponieren und probierte zweistimmig „frère jacob“ zu singen. Da sie aber kein Französisch konnte scheiterte ihr vorhaben. Von nun an war ihr Tod gewiss.


Kapitel 3

„Du Alfred, was liegst du da so rum?“


Kapitel 4

Zwei schlecht angezogene Zigeuner waren erschienen. Ein dickes, auf ihre Stirn genähtes Abzeichen, kennzeichnete ihre Abstammung. Sie waren es. Die Horde der Apisoliten! Ihr auftauchen verhieß nichts gutes für die zwei dicken Freunde Alfred, der am Boden, und Grüdel, der am Eisenbahnwagon festgefroren war. Sie hatten auch reichlich Alkohol mitgebracht, welches sie langsam über die zwei leerten. In der weiten Einöde flogen nur einige Aprikosen durch die Luft.

Kaum hatten sie geendigt, waren sie auch schon platt. Das Mädchen schlug wieder zu.

Grüdel und Alfred brannten. Ihr Tod war unausweichlich und sie litten größte Qualen.


Kapitel 5

Olga hatte aber, obwohl sie geschworen hatte, nie wieder zu kommen, doch wieder eine Sehnsucht nach der alten, verschimmelnden Kröte gepackt. Eilends rannte sie aus ihrem Versteck in den Bergen den ganzen Hang hinunter, wobei sie stolperte und sich einige Knochen brach, bis sie unten angelangt war, bei ihrer geliebten Grüdel. Blut lief ihr aus den Knien, welches sich aber in sekundenschnelle zu Eis verwandelte, sodass sie am Boden festfror. Ihr Tod war nunmehr unausweichlich.


Kapitel 6

Die Zigeuner, die dies schöne Spektakel erleben konnten, da, wenn auch platt, ihre Augen nicht geschädigt waren. Doch auch ihr Tod war gewiss.


Kapitel 7

Ein immer lauter werdendes Brummen erhellte die Luft. Zwei Lichter rauschten mit dumpfen Getös durch die Dunkelheit. Es war das Mädchen.

Den Bären zurechtrückend steckte sie die paar gefrorenen Körper in Brand, setzte sich und grillte sich ein Paar Schweinchen, die sie im verwunschenen Öl-Tümpel fand.

Doch Gerechtigkeit musste gewaltet werden! Die gute Fee, die (ganz unrechtmäßig) den Teufel in dem Mädchen sah, rief Zeus an, den Gott der Meere, dass doch diese garstige Ausgeburt der Hölle mit einem schlichten Gottseibeiuns darniederfegete.

Und der gute, barmherzige Zeus tat, was erbittet. Er ließ ein kleines clauswitz’sches Krieglein über das Tal fegen, sodass Gut und Recht über die Welt floss. Des Mädchens Tod war unbestreitbar. Und Zeus verschloss die Himmelstür, denn auch er hatte nun Physik beim Plöss.

Da fiel der guten Fee ein, dass sie noch das Abendessen kochen müsse und ließ den Leichenhaufen neben dem Wagon in der düsteren Atmosphäre der Nacht, die über das bläuliche Tal fiel.

Alle Starben. Die gute Fee starb intellektuell, als sie behauptete, Gott verbrenne seine Tannen auf der Sonne (denn es war ja Zeus und nicht Gott), Zeus starb als er eine Physikaufgabe zu lösen versuchte, bei der der Plöss strikte vor Missbrauch gewarnt hatte (da sind sie erschossen!)


Coninuatio

Ein Chiropraktiker kam am nächsten Tag durch das Tal und entdeckte das, was ihn heute zu einem der renommiertesten Künstler der Welt macht. Mit einem Topf Bastelleim und einer gewissen Handfertigkeit schuf er sein Meisterwerk.

„Der schräge Krötenkopf des schiefen Mädchens“ ist noch bis am 12. März im Kunstmuseum zu Bern zu besichtigen.
 

Kronos
(dezanets@netscape.net)

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Ich hab hier noch einen Ausschnitt aus dem Buch "Die abominable Geschichte des Mervin Friedrichsen" (Kapitel 2):

 

II. Das Gehör kommt nie beritten

Wie üblich, wie es sich zu so morgiger Zeit gehörte, wachte Otto auf. Gähnend widersetzte er sich dem inneren Schweinehund, indem er ihn an einen Pfahl band und ein paar mal hieb (mit einem Holzhammer), streckte sich und setzte sich ächzend in Morgans Bett auf. Fast stolperte er über die Katze, die Faust lesend am Boden lag, öffnete das Fenster, sodass das Zimmer, in dem Otto geschlafen, in feurigen Schein gehüllt wurde, dass alle metall’nen Gegenstände aufblitzten: Gewehre, Krückstöcke, Korkenzieher, Goldzähne und, nicht zu vergessen, die Metallplatte in Ottos Schädel, die er sich im rottamanischen Krieg zugezogen hatte.

Die grüngelbgestreifte Katze, die sich über sein rüpelhaftes Benehmen fauchend beschwerte, kletterte in eiligen Krallenzügen (blutende Furchen im Leibe des Ottos hinterlassend) an seinem Körper hinauf und biss sich zuletzt an seinem Hinterkopf fest.

Da geriet Otto in Panik. Wild versuchte er mit heftigen Kopfbewegungen in alle Richtungen das Felin loszuwerden, dieses jedoch hielt sich tapfer an seinem Haupte fest. Ottos Gesicht verdunkelte sich zusehends, bis es dunkelrot zu glühen anfing und allmählich Dampfwolken den Raum zu verdunkeln und die feurigen Sonnenstrahlen zu verdrängen begannen, dass stickige, gelblich anmutende Gasschwaden sich nach und nach mit den Dampf vermischten.

In einem lauten Knall platzte Ottos Kragen (und flog fröhlich jauchzend davon). Er packte mit seiner muskulösen, behaarten Hand die Katze, riss sie sich vom Kopf, wobei sich die Metallplatte, in die sich die Katze verkrallt hatte, mitlöste. Wutentbrannt spannte der Bulgar’ die Katz’ zwischen Tür und Bett’, spielte ein Sonnet, ermittelte mit einigen Gewichten und Maßstäben die Gravitationskonstante bis auf die vierte Nachkommastelle genau und löste zuletzt die Katze aus ihrer misslichen Lage, um sie um den Schweinehund zu wickeln, damit er nicht kalt bekäme.

Genüsslich und glücklich brummend konnte sich Otto der Bulgar nun zum Frühstück begeben, zum mit zahlreichen Squisitäten belegten Tisch (gedörrte Flugmandarinchen, in Essig gelegte kolemanische Malediven, zitronensüße Hyänenbeinchen, geröstete Kanapés mit frühlingsduftenden Poltronen, u. v. m.).
 

Kronos
(dezanets@netscape.net)

a

hier ein gedicht, dass ich mentaler fluktuation schrieb:

Warum sind die Hühner losgefahren?
Sie waren wohl gewachsen
wie hatten sie es erfahren
noch kaum Erwachsen

Abgebracht hätten die Hennen
ein bekömmliches Süppchen
warum mussten sie rennen?
arme kleine Püppchen

War es das warzige Schwein
das mit den rosa Runzeln
als es in Messers Pein
anfing zu schmunzeln?

Oder etwa der Knecht
mit der stählernen Mistgabel
er besaß kein Recht
auszuplaudern der Geschichte Nabel

Doch das geschwungene Pferd
das mir zu Lebzeit diente
liegt jetzt auf dem Herd
brutzelt dahin mit Wein und Hirse

Frühmorgens dünkt es mich
hätt’ ich wahrlich gehört
ein eigenartiges Düftchen mir entwich
hat dies die Hühner gestört?

Des Nachbars blauer Sohn
aufgrund des Gendefekts
mir entgegentritt mit viel Hohn
ist meiner höchst Suspekt

Deshalb holt’ ich hervor
mein Flobert aus der Kammer
erschoss den farb’gen Tor
und hieb noch drauf mit dem Hammer

Dies jedoch erzürnt’ den Vater
der in den Traktor sich setzte
er ward für mich zu einer Marter
als er durch die Felder flitzte

Meinereiner gut gewappnet
setzt’ mich auch in Traktors Sitz
schön mit Spaten aufgesattelt
und der Gabel, schon gespitzt

In brumendem Getös an mir vorbei
rauschte Herr von Sauerbrei
Bleifuss war des Mannes Gedank’
als er im tiefen See versank

So ward der Streit schön gelöst
nur eine war noch krieg’risch scharf
nur die Mutter ganz nervös
Nudelhölzer nach mir warf

Nach kurzer Zeit jedoch ihr schwanden
die Hölzer in dem Schrank
mit dem Gedank’ der Raserei
auch sie im See versank

Da wusst ich auch wo die Hennen
sich erbärmlich verkrochen
sie hielten ein Traktor-Rennen
so dass alle in den See hineinblochten

Kronos

(dezanets@netscape.net)

a

butt ist nazi hat kein geld!
indisch, er bekocht die welt.
dank döner wird sie schöner!
hindu! kusch! kikeriki, miau, wuff
mit viel schaf?!
leber wurst als käse,
aff aff aff!
stöffien, tippien, ciaodien, türs

joerbat

a

Absurd ist es: hier einen Text zu schreiben, aber mit meiner Nachbarin habe ich seit Wochen nicht mehr gesprochen. oder in einer Rüstungsfabrik Panzer zu bauen und am Sonntag in der Kirche für den frieden zu beten.

ralph

(ortmueller-ralph@gmx.de)

s

das absurde absurbiert bier.
und das ist noch nicht alles...

gruner

u

Absurd, aber wahr:
Am nihilistischsten sind wohl die Nihilisten, welche den Nihilismus negieren.

Julius

a

Anweisung an Sisyphos

So heißt ein Gedicht von Hans Magnus Enzensberger. Das ist ganz wunderbar, darf aber nicht so einfach auf einer Webseite zitiert werden, weil es ja ein Urheberrecht gibt.

Aus diesem Grund sei die Lektüre des Gedichtbandes "Verteidigung der Wölfe" anempfohlen, in dem das Gedicht abgedruckt ist. Kostet auch nicht die Welt.

friendoftheearth@gmx.de zitiert Hans Magnus Enzensberger

d

(warum) ist 1 1

charlotte (clebowsky@gmx.de)

d

APSURT gefällt mir besser; die nächste Rechtschreibreform wird es ohnehin richten!

Erik Karl

s

Alkohol ist absurd!

*@absturz.org

s

Ihr wollt Absurdes lesen/schreiben? Besucht mal http://www.faltland.ch.

lapetite@faltland.ch

u

Die absurdesten Gedanken bekommen am meisten Nahrung, so dass der absurd Denkende am Ende sogar noch daran glaubt was er denkt. Das ist es, was einen Menschen verrückt machen kann...

Florian

s

ab und surd komm ich mir selbst absurd vor

Ralf Retzler

a

wenn feuer und eis zu einer einheit zerschmilzt, wenn sich licht mit schatten vereint, dann werden wir fühlen was wir fühlten, als wir frei waren....

Thomas

b

mein problem ist semantisch und syntaktisch einfach zu fassen, und doch hat es grössere auswirkungen als eure absurden texte (dieser frintrop scheint jemand zu sein, der front, seine gedanken seien etwas besonderes, wenn nicht das geheimnis schlechthin)

 

es gibt viele solipsisten, und als solche sehe ich euch, doch in wahrheit seit nicht ihr die wunder unserer gemeinsamen existenz sondern vielmehr die bodenständigen und wie ihr es wohl gerne hättet die einfachen menschen.


ich bin ein alltäglicher mensch mit normalen problemen, und das
macht meine probleme ernsthaft. wie steht es um euch

hakan karaca

s

Die Unbeschreiblichkeit des Absurden

Gestern sprach ich mit gescheiten
Menschen über Dinge
die zu klären in der weiten
Tiefe nie gelinge.

Beispielsweise das Absurde
jeder Deutung ferngeblieben
wird nicht, kann nicht, wurde
auch noch nie beschrieben.

Denn dies sei ja g'rad' sein Wesen
sich der Klärung zu entziehen
Die Versuche: reine Thesen
schwacher Theorie entliehen.

Allenfalls ließ es sich zeigen.
und selbst Denkgerüsterschaffer
wie die Philosophen neigen
hier zum Mittel der Metapher.

So die These, doch "Moment"
warf ich schüchtern ein:
Wenn man dies "absurd" schon nennt
kann's nicht unbeschrieben sein.

Über Brillenränder milde
erst geblinzelt, dann geknurrt:
"Du bist wohl nicht ganz im Bilde
lieber Freund: das ist absurd."

Harry Boldt

s

wenn die blackbox eines flugzeugs unkaputtbar ist, warum bauen die dann nicht das ganze flugzeug aus dem material?

nobuddy

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was glaubt ihr wohl, wie man sich fühlt, wenn man im 1. stock wohnt, zur wohnung aber mit dem aufzug nach UNTEN fährt!

Dirk B.

a

Das schlägt dem Faß den Boden aus.

Max

d

Hm? ... Ach so! ... Ne? Was? ... wie? ...ja, Warum denn nur? ach? ... so ist das also? nee! ... ornaWAS? ... nee! Ich doch nich! Das ist vollkommen.... was? achso!.... nene,... hä? ....Schon gut .... Tschüß!

Oliver Hawke

d

Basketball WM in USA. Mitten in der Nacht die Begegnung: Deutscheland gegen Amiland.

Die ARD überträgt live!!!

Das Spiel rasend schnell, "sensationell" wie der ebenfalls sehr schnelle Kommentator meint. "The German Wonder" - Dörk Nowitzky! Alle spielen super, doch die atemberaubendste Performance kommt vom Kommentator. Der Typ ist Adlerauge in Person. Er sieht alles, kennt jeden und brilliert mit hellseherischen Fähigkeiten. Bei jedem Dreipunktewurf erkennt dieses Genie, dieser Seher, im Ansatz, ob das Ding sitzt! Ich bin von ihm und dem Spiel restlos begeistert. Ich erfahre, "daß Deutschland, historisch gesehen, vermutlich zum ersten Mal gegen ein aus NBA-Profis bestehendes Basketballteam, das die USA vertritt, in Führung geht." Yes, ich spüre den Atem der Geschichte, bin hellwach, voll dabei, als es passiert. Der Schnellsprecher interpretiert irgendein Geschehen völlig falsch. Aus meiner Sicht sein erster gravierender Fehler. Ich meine: ich bin Fußballfan und muß mich gezwungenermaßen über H. Fassbender und neuerdings Beckmann ärgern, was bedeutet da schon ein Fehler.

Aber absurderweise wird mir aufgrund dieses Fehlers deutlich: Das Bild hat ein "Delay", kommt später in meinem Wohnzimmer an als der Ton! Der Typ ist gar kein Genie. Von wegen Adlerauge! Das Bild kommt schlicht geschätzte 1,5 - 2,5 Sekunden später als der Kommentar. Die Amis stellen die Verhältnisse wieder klar, gehen in deutliche Führung. Am Ende haben sie vermutlich wie erwartet gewonnen. Ich habe davon nichts mehr mitgekriegt, denn ich schlief erschöpft ein. Gnadenlos der Illusion beraubt, den weltbesten TV Sportkommentator live erlebt zu haben. In der Nacht träume ich, wie die Stimme des Kommentators ein Gesicht bekommt und mir aus einer Bierwerbung zuprostet. Und ich denke: Wow, außer mir hat keiner was von dem "Delay" mitkommen.

Desartes

Die wahre Identität der Schreiber kann in keinem Fall gewährleistet werden. (Identität ist ja bekanntlich nichts als eine geistig verarmte multiple Persönlichkeit.)